viel zu viele Fotos, viel zu wenig Text. Bald mehr Buchstaben. Versprochen.

viel zu viele Fotos, viel zu wenig Text. Bald mehr Buchstaben. Versprochen.

Der Pick- up vom Guesthouse in Phnom Phen aus sollte eigentlich um 06:00 Uhr sein, also hiess es frueh aufstehen und schnell das vorbestellte Porridge [saulecker] reinhauen, immerhin liegen 10h Fahrt vor mir. Als der Minivan gegen 06:20 Uhr immernoch nicht zu sehen war und das Guesthouse bei der Busfirma schon drei Mal angerufen hatte wurde ich dann doch irgendwann nervoes, der Bus sollte ja 10 Minuten spaeter fahren. Irgendwann kam er dann auch, und von Fabienne und Daniel erfahre ich, dass der Minivan tatsaechlich umkehren musste, um mich abzuholen. Nun ja. Am Busbahnhof angekommen steht dort ein recht alter, klappriger Bus mit einem eingeschlagenen und notduerftig reparierten Fenster, das Paerchen aus Holland und ich sind die einzigen Touristen im Bus und dementsprechend offen werden wir angestarrt. Immerhin ist genug Platz, um zwei Sitze zu bekommen und so versuchen wir, die Fahrt mit Musik hoeren, schlafen und aus dem Fenster schauen zu verbringen. Der Bus stoppt quasi permanent, und nach jedem Stop wird die Strasse zunehmend schlechter. Nach einer gefuehlten Ewigkeit, die rein rechnerisch 12h dauerte sind wir endlich in Ban Lung. Auf uns warten bereits 10 Menschen, die ohne Punkt und Komma auf uns einreden und uns dazu bewegen wollen, in ihrem Guesthouse zu uebernachten. Wir entscheiden uns fuer das Tree Top Guesthouse, unter anderem, weil es mit Ecotourismus wirbt.
Unterwegs essen wir noch typisch Khmer und fallen mehr oder minder sofort in unsere komfortablen Betten.
Am naechsten Morgen leihen wir uns Roller und erkunden die Gegend, fahren zum Vulkansee, einer der wenigen, in denen man Baden kann. Das Wasser ist klar und wenn ich meine Beine stillhalte knabbern kleine Shrimps meine Fuesse an, was zuerst unangenehm und dann lustig ist. Abends erkundige ich mich nach Treks, immerhin bin ich deshalb hier, aber ausser mir scheint niemand da zu sein, der Wandern gehen will. Dementsprechend frustriert gehe ich ins Bett und gebe mir noch einen weiteren Tag Zeit, um Wanderwillige zu finden. Am Morgen werde ich von einer Kanadierin eingeladen, mit in ihre Schule zu kommen, und ich sehe mir eine Englischstunde an. Thema: Deine Welt. Leider haben die Kinder auf Grund fehlenden Kartenmaterials keine Ahnung, was „Italien“ oder gar „Brasilien“ bedeutet, geschweige denn wo sie liegen. Trotzdem wiederholen sie eifrig die vielen Laender und beantworten schuechtern die Frage nach ihrer Herkunft. Ich bin schwer beeindruckt vom Durchhaltevermoegen der Teenager, sie sitzen knapp 90 Minuten still und konzentriert an ihren kleinen Holztischen sitzen und scheinbar jedes Wort mitschreiben.
Nach der Englischstunde duerfen wir kurz bei einem Fest vorbeischauen und uns wird selbstgemachter Reiswein angeboten,. Dummerweise ist es unhoeflich, auch nur einen der vielen grossen Kruege auszulassen, und die Qualitaet schwankt doch sehr, aber wir sind tapfer und nehmen Minischluecke aus Bambusstrohhalmen. Am Guesthouse angekommen werde ich von Chris zum Vulkansee eingeladen und er zeigt mir eine Stelle auf der anderen Seite des Sees, wo niemand weiter ist und man auf einem umgefallenen Baumstamm im Wasser liegen kann. Wir unterhalten uns ueber sein Projekt, in dem er Spenden eintreibt um Schulen in abgelegenen Doerfern aufzubauen.
Abends kann ich wieder keinen Trek finden, der in irgendeiner Weise bezahlbar gewesen waere und so entscheide ich mich schweren Herzens am naechsten Morgen nach Siam Reap zu fahren.

just like that. chilling on the floating porch of the Happy Guesthouse #11

Short version: The Killing Fields, S21 prison, the Silver Pagoda and it’s curious monkeys.
[I have to get up at 5 tomorrow morning to catch my bus to Rattanakiri province- stories might come eventually]

Kampot/ Cambodia

Mai 5, 2010

Nach einer sehr holprigen Fahrt ueber mittelmaessige bis schlechte Strassen wurde ich direkt in der Strasse mit den guenstigen Guesthouses abgeliefert und ich landete im Blissful Guesthouse, das mir ein kleines Zimmer fuer 4$ inklusive WIFI anbot- mehr brauchte ich sowieso nicht. Den Nachmittag verbrachte ich faul im Guesthouse und Abends fuehlte ich mich schlecht weil ich den halben Tag verplempert hatte. Fuer den naechsten Morgen nahm ich mir vor, die Stadt zu erkunden und zu den Hoehlen nahe Kep zu fahren, was ich dann auch tat. Kampot war um ein vielfaches kleiner als ich es vermutet hatte, nach knapp 2h hatte ich alles sehenswerte in maessigem Lauftempo erkundet und fand mich im Guesthouse wieder, in dem ich auf Brian und Sibylle stiess, die auch zu den Hoehlen wollten und so fuhren wir zusammen. Leider hatten die Jungs, die uns die Hoehle zeigten gerade an diesem Tag ihre Taschanlampen vergessen, aber dank dem Hilfslicht an meiner DSLR- Kamera fanden wir immerhin den Weg ohne groessere Schwierigkeiten. Die Kinder zeigten uns eine Menge Tiere, die nach und nach aus dem Felsen entstanden sind [und die sicherlich nur von Kindern entdeckt werden], waren unglaublich hilfreich und redselig und wir hatten eine Menge Spass mit den Beiden. Leider waren wir am Ende dann doch schon wieder viel zu spaet unterwegs und mussten uns mehr oder minder beeilen, um die Roller vor Sonnenuntergang heil nach Kampot zurueckzubringen. Der Abend endete mit einem grossen Wiedersehen, da Brian und Sibylle ehemalige Mitreisende wiedertrafen und alle entschieden sich, doch noch einbisschen zu bleiben. Da ich hundemuede war verabschiedete ich mich relativ bald, ohne daran zu denken, was mir im Guesthouse gesagt wurde: nachts nicht alleine durch Kampot laufen. Als ich in die erste Seitenstrasse abbog wurde ich schlagartig wieder daran erinnert, aber da war ich dann ja schon unterwegs und wirklich weit war es auch nicht. Die Barfrau, die mich entsetzt ansah und fragte, ob und warum zur Hoelle ich alleine unterwegs sei um dann nur „No, no good walking alone!“ zu sagen und dann wieder zu verschwinden half nicht wirklich, mich zu beruhigen. Die 20 Hunde, die ueberall wild zu bellen und knurren begannen und die Abwesenheit von Strassenlampen machten den Heimweg zum Erlebnis der ganz anderen Art- am liebsten waere ich gerannt, so viel Angst hatte ich. Da Hunde es ja ganz besonders lieben, wenn ein dummer Mensch anfaengt zu rennen riss ich mich zusammen und lief mit hoch erhobenem Haupt und so langsam es irgend ging durch die dunklen Gassen und war erleichtert, als ich am Guesthouse ankam. Ich hatte einfach nicht damit gerechnet, dass gegen 22Uhr kein Mensch mehr auf der Strasse ist und Lampen nicht existieren. Und da ich mich ueberall sonst sehr sicher gefuehlt habe, egal wo und zu welcher Uhrzeit hatte ich vergessen, dass es nicht unbedingt ueberall selbstverstaendlich ist. Jetzt weiss ich es wieder.

Der naechste Tag war vollkommen veplant, zuerst ging es in den Bokor National Park zum Trekking, was eigentlich mehr Klettern als Trekken war, so steil ging es nach oben. Ich musste mich mehrfach innerlich selbst anschreien, um weiterzugehen und nach einer gefuehlten Ewigkeit kamen wir nach nur 6km „Wandern“ vollkommen verschwitzt [der Schweiss tropfte von Nasen- und Ellenbogenspitze, ich fuerchte, so sehr habe ich noch nie geschwitzt] und erschoepft am Pick up Point an, wo uns der Jeep den restlichen Weg zur Geisterstadt fuhr, wo wir Mittag assen und dann jede Menge Zeit hatten, die Stadt zu erkunden, Fotos zu machen und die Stimmung zu geniessen. Das Highlight war das Hotel, in dem auch ein Casino untergebracht war, das Gebaeude hat etwas sehr mystisches, und die Wolken, die sich ueber die Haenge schoben verstaerkten den Eindruck noch. Fuer eine Weile sass ich einfach auf der Veranda und genoss die Aussicht und das indifferente, aber durchaus poisitive Gefuehl, das die Stadt ausstrahlte. Leider musste ich viel zu frueh wieder gehen, immerhin war noch eine Bootstour in den Sonnenuntergang geplant. Der Weg nach unten war sehr anstrengend, da jeder mit dem rutschigen Untergrund zu kaempfen hatte, trotzdem hatten die Meisten Spass am Abstieg, immerhin hatten wir endlich die Puste, um uns zu unterhalten :)

Die Bootstour, um es kurz zu machen, fand zwar statt, waere sicher auch spektakulaer schoen gewesen- wenn es nicht in Stroemen geregnet haette. Das Boot hatte ein Dach, das jedoch als Sonnenschutz und nicht gegen Regen gedacht war, somit waren wir alle klatschnass als wir zurueck an der Anlegestelle waren. Nach einer Dusche [heisses Wasser ist nicht] gab es Salat im Guesthouse, und wirklich alt wurde ich an diesem Abend nicht mehr. Immerhin schaffte ich es noch, meinen Rucksack zu packen, was mir morgens etwas mehr Zeit zum Troedeln gab bevor der Bus nach Phnom Phen losfuhr. Knapp war es am Ende doch, das Restaurant kam nicht wirklich aus dem Knick und so musste ich mein Muesli mit Fruechten und Joghurt innerhalb von 2 Minuten hinunterwuergen, meinen Lipton Tee mit Milch ueberliess ich Brian, der sich zu mir gesellte. Im Bus waren erstaunlich wenige Touristen, ich hatte mehr erwartet. Die Fahrt verging recht schnell auch wenn es unmoeglich war, zu schlafen. Die Strassen waren einfach zu schlecht undich hatte vergessen, ein „Kopfkissen“ mitzubringen. Dementsprechend muede kam ich in der Hauptstadt Kambodschas an.

Phu Quoc + pictures

Mai 5, 2010

Nach einer unruhigen Nacht, einer unerwartet langen Fahrt mit der Faehre und einigem Verhandeln landete ich im Nhat Lan Resort, dessen Name weitaus pompoesere Vorstellungen hervorruft als die Bungalows dann waren. Alles war sauber und das Bett sehr komfortabel weshalb ich wohl fast den ganzen Tag verschlief und erst kurz vor Sonnenuntergang am Strand [10m vom Bungalow entfernt] landete, um danach meh oder minder auf direktem Weg wieder zurueck ins Bett zu kriechen. Mehr als das, mit einem kuerzeren Bett- und viel laengerem Strandaufenthalt machte ich auch am naechsten Tag nicht, um am Abend leicht geroetet und nach einem Besuch auf dem unerwartet kleinen Nachtmarkt wieder ins Bett zu fallen. Am folgenden Tag stand eine Inseltour per Roller auf dem Programm, ich hatte ein Paerchen getroffen, das ich begleitete. Wir entschieden uns spontan fuer den Nordteil der Insel und teilweise waren nichteinmal Einheimische zu sehen, die Straende, die wir fanden waren menschenleer, die breiten Strassen aus rotem Sand, der sich in jede Pore setzte. Unterwegs, mitten im Nationalpark ging mir der Sprit aus, zum Glueck fanden Stefan und Sina relativ bald einen Stand, an dem Benzin in Flaschen verkauft wurde und so konnten wir uns zeitnah wieder auf den Weg machen. im naechsten Ort machten wir Pause und die Dorfbewohner beaeugten uns neugierig und verabschiedeten uns mit euphorischem Winken. Nach einem Platten bei Stefan und Sina’s Roller [zum Glueck mitten in der Stadt] und einigen Umwegen fanden wir auch unser letztes Ziel fuer den Tag, die Cool Springs- die leider der absolute Reinfall waren. Geplant war, dort Baden zu gehen, aber es war quasi ueberhaupt kein Wasser vorhanden und die wenigen Pfuetzen, die sich gebildet hatten rochen eher unangenehm. Schoen anzusehen war es trotzdem. Wir schafften es noch puenktlich zum Sonnenuntergang zurueck im Resort und im Wasser zu sein und ich wuesste nicht, wann ich einmal einen Sonnenuntergang waehrend dem Baden gesehen haette. Grossartig. Nach einem schnellen Abendessen fiel ich voellig kaputt ins Bett und kurz bevor mir die Augen zufielen erinnerte ich mich noch daran, den Alarm zu stellen, um puenktlich am Hafen zu sein, immerhin lief mein Visum aus und ich musste das Land am folgenden Tag verlassen [oder 5$ Visumverlaengerung pro Tag zahlen...].

Am Hafen angekommen merkte ich schnell, dass ich scheinbar die einzige Touristin war, die auf diesem Weg aufs Festland nach Ha Tien gelangte, alle anderen nahmen scheinbar die Faehre nach Rai Giach [?], um nach Saigon zu fahren. Ich war ziemlich aufgeregt, immerhin wurde mir erzaehlt dass ich erst einen Roller bis zur kambodschanischen Grenze, dann einen Roller von der Grenze zum naechsten Dorf und von dort aus ein Taxi nach Kampot nehmen muesse [und so langsam sollte ich diesen Geschichten ja keinen Glauben mehr schenken...]. Auch vom Grenzuebertritt und der Visabeantragung hatte ich viele Merkwuerdigkeiten gehoert, dementsprechend angespannt war ich. Noch am Hafen auf Phu Quoc drueckte mir ein Herr einen Flyer in die Hand, der mich ueber den Bus von Ha Tien nach Kep, Kampot und Sianoukville und sogar Phnom Phen informierte. Die Preise waren etwas hoeher, als ich fuer die Einzelfahrtenbezahlen haette muessen, aber immerhin bestand die Moeglichkeit von Vietnam nach Kambodscha zu kommen ohne staendig das Transportmittel wechseln und neue Preise aushandeln zu muessen. Das war es mir wert. In Ha Tien angekommen wurde ich [als augenscheinlich einzige Touristin auf dem Boot] mit einem Schild, auf dem mein Vorname stand begruesst und zum Laden gebracht, in dem ich bis zur Abfahrt wartete. Da ich die Einzige war wurde ich sogar mit dem Auto statt dem Bus gefahren, an der Grenze wurde ich schon von einem weiteren Wagen erwartet, der mich vom vietnamesischen Checkout zur Visastelle auf kambodschanischer Seite fuhr [100m.] und dort auf mich wartete. Der Herr, der die Visa ausstellte liess erstmal ewig auf sich warten, um dann aus dem Cafe gegenueber gemuetlich zum Schalter schlenderte. Es stellte sich heraus, dass ich die erste (und scheinbar auf Grund der begrenzten Transfermoeglichkeiten) auch die letzte Kundin des Tages war. Der Beamte war sehr gespraechig und wir unterhielten uns eine Weile waehrend er mein Visum ausstellte, ich durfte mir sogar die Seite im Reisepass aussuchen und nebenbei fuellte ich das anscheinend essentielle Gesundheitszeugnis selbst aus. Am Ende verlangte er die offiziell angegebene Summe von 20$, was eigentlich sehr ungewoehnlich ist, da gerade beim Visum eigentlich ueberall von vorneherein mehr verlangt wurde, als „Servicepauschale“ und fuer das „Gesundheitszeugnis“. Ich war sehr positiv ueberrascht und kam ohne jegliche Schwierigkeiten ueber die Grenze nach Kambodscha. Und es war sehr deutlich zu sehen, dass ich ein anderes, sehr viel aermeres Land betrete. Auf vietnamesischer Seite fuehrte eine grosse, geteerte Strasse zu einem frisch geweissten, sehr imposanten Grenzuebergang, auf kambodschanischer Seite begruesste mich eine Dirtroad, verfallene, kleine Gebaeude, in denen das Visum ausgestellt wurde und ein alter klappriger Minivan wartete auf mich, um mich nach Kampot zu bringen. Groesser haette der Unterschied nicht sein koennen.

Phu Quoc + pictures

Mai 5, 2010

Nach einer unruhigen Nacht, einer unerwartet langen Fahrt mit der Faehre und einigem Verhandeln landete ich im Nhat Lan Resort, dessen Name weitaus pompoesere Vorstellungen hervorruft als die Bungalows dann waren. Alles war sauber und das Bett sehr komfortabel weshalb ich wohl fast den ganzen Tag verschlief und erst kurz vor Sonnenuntergang am Strand [10m vom Bungalow entfernt] landete, um danach meh oder minder auf direktem Weg wieder zurueck ins Bett zu kriechen. Mehr als das, mit einem kuerzeren Bett- und viel laengerem Strandaufenthalt machte ich auch am naechsten Tag nicht, um am Abend leicht geroetet und nach einem Besuch auf dem unerwartet kleinen Nachtmarkt wieder ins Bett zu fallen. Am folgenden Tag stand eine Inseltour per Roller auf dem Programm, ich hatte ein Paerchen getroffen, das ich begleitete. Wir entschieden uns spontan fuer den Nordteil der Insel und teilweise waren nichteinmal Einheimische zu sehen, die Straende, die wir fanden waren menschenleer, die breiten Strassen aus rotem Sand, der sich in jede Pore setzte. Unterwegs, mitten im Nationalpark ging mir der Sprit aus, zum Glueck fanden Stefan und Sina relativ bald einen Stand, an dem Benzin in Flaschen verkauft wurde und so konnten wir uns zeitnah wieder auf den Weg machen. im naechsten Ort machten wir Pause und die Dorfbewohner beaeugten uns neugierig und verabschiedeten uns mit euphorischem Winken. Nach einem Platten bei Stefan und Sina’s Roller [zum Glueck mitten in der Stadt] und einigen Umwegen fanden wir auch unser letztes Ziel fuer den Tag, die Cool Springs- die leider der absolute Reinfall waren. Geplant war, dort Baden zu gehen, aber es war quasi ueberhaupt kein Wasser vorhanden und die wenigen Pfuetzen, die sich gebildet hatten rochen eher unangenehm. Schoen anzusehen war es trotzdem. Wir schafften es noch puenktlich zum Sonnenuntergang zurueck im Resort und im Wasser zu sein und ich wuesste nicht, wann ich einmal einen Sonnenuntergang waehrend dem Baden gesehen haette. Grossartig. Nach einem schnellen Abendessen fiel ich voellig kaputt ins Bett und kurz bevor mir die Augen zufielen erinnerte ich mich noch daran, den Alarm zu stellen, um puenktlich am Hafen zu sein, immerhin lief mein Visum aus und ich musste das Land am folgenden Tag verlassen [oder 5$ Visumverlaengerung pro Tag zahlen...].

Phu Quoc + pictures

Mai 5, 2010

Nach einer unruhigen Nacht, einer unerwartet langen Fahrt mit der Faehre und einigem Verhandeln landete ich im Nhat Lan Resort, dessen Name weitaus pompoesere Vorstellungen hervorruft als die Bungalows dann waren. Alles war sauber und das Bett sehr komfortabel weshalb ich wohl fast den ganzen Tag verschlief und erst kurz vor Sonnenuntergang am Strand [10m vom Bungalow entfernt] landete, um danach meh oder minder auf direktem Weg wieder zurueck ins Bett zu kriechen. Mehr als das, mit einem kuerzeren Bett- und viel laengerem Strandaufenthalt machte ich auch am naechsten Tag nicht, um am Abend leicht geroetet und nach einem Besuch auf dem unerwartet kleinen Nachtmarkt wieder ins Bett zu fallen. Am folgenden Tag stand eine Inseltour per Roller auf dem Programm, ich hatte ein Paerchen getroffen, das ich begleitete. Wir entschieden uns spontan fuer den Nordteil der Insel und teilweise waren nichteinmal Einheimische zu sehen, die Straende, die wir fanden waren menschenleer, die breiten Strassen aus rotem Sand, der sich in jede Pore setzte. Unterwegs, mitten im Nationalpark ging mir der Sprit aus, zum Glueck fanden Stefan und Sina relativ bald einen Stand, an dem Benzin in Flaschen verkauft wurde und so konnten wir uns zeitnah wieder auf den Weg machen. im naechsten Ort machten wir Pause und die Dorfbewohner beaeugten uns neugierig und verabschiedeten uns mit euphorischem Winken. Nach einem Platten bei Stefan und Sina’s Roller [zum Glueck mitten in der Stadt] und einigen Umwegen fanden wir auch unser letztes Ziel fuer den Tag, die Cool Springs- die leider der absolute Reinfall waren. Geplant war, dort Baden zu gehen, aber es war quasi ueberhaupt kein Wasser vorhanden und die wenigen Pfuetzen, die sich gebildet hatten rochen eher unangenehm. Schoen anzusehen war es trotzdem. Wir schafften es noch puenktlich zum Sonnenuntergang zurueck im Resort und im Wasser zu sein und ich wuesste nicht, wann ich einmal einen Sonnenuntergang waehrend dem Baden gesehen haette. Grossartig. Nach einem schnellen Abendessen fiel ich voellig kaputt ins Bett und kurz bevor mir die Augen zufielen erinnerte ich mich noch daran, den Alarm zu stellen, um puenktlich am Hafen zu sein, immerhin lief mein Visum aus und ich musste das Land am folgenden Tag verlassen [oder 5$ Visumverlaengerung pro Tag zahlen...].